Herbert Lindholm,

geboren 1946 in Porvoo/Finnland, studierte an der Sibelius Akademie Helsinki unter Leitung von Juho Alvas Flöte und schloß diese Ausbildung 1972 mit dem Diplom ab. Er unterrichtet als Leiter des Faches Flöte am Konservatorium für Musik und Tanz in Kuopio, Finnland. 1985 brachte er einen pädagogischen Führer für Flötisten, Flautissimo, heraus. Lindholm studierte darüber hinaus sowohl die Grundlagen der Orchesterleitung zusammen mit Pentti Sistonen, Jorma Panula und Jussi Jalas, als auch der Komposition zusammen mit Sakari Mononen und Joonas Kokkonen. In den Jahren 1988, 1994 und 1999 führte er seine eigenen Kompositionen in Kuopio auf. Meister-Klassen hat er in Äänekoski, Helsinki, Turku, Jyväskylä, Joensuu, Espoo und Porvoo weiter in Schweden, Spanien und Norwegen gehabt. Seit 1993 ist er Mitglied des Finnischen Komponistenverbandes und director musices seit 2010.


Ein beträchtlicher Teil von Lindholms Produktion besteht aus Kammermusik für Flöte. Seine musikalische Sprache ist melodisch und freitonal, eine Art Neuer Impressionismus. Suggestive Mystik aus alten Zeiten verbindet sich hierbei oft mit lyrischen Elementen. Lindholms moderat moderne Musik ist besonders unter dem Aspekt auf junge Flöten-Studenten ausgerichtet, daß moderne Stücke sonst häufig sehr schwierig zu spielen sind.
Als Komponist und Pädagoge möchte er eine Brücke zwischen den traditionelleren und den modernsten Musikrichtungen bereitstellen. Ein weiteres Ziel für ihn ist es, Musik zu schaffen, die für jedes Instrument idiomatisch sowie für den Musiker angenehm zu spielen ist.



 

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